40 Jahre Klinik am Eichert

Der letzte runde Geburtstag im alten Gebäude

Am heutigen Dienstag feiert die Klinik am Eichert einen runden Geburtstag. Vor genau 40 Jahren, am 23. Juli 1979, war das Haus feierlich eröffnet worden. Die Feierlichkeiten waren seinerzeit ein großes gesellschaftliches Ereignis, Ehrengast war die damalige baden-württembergische Gesundheitsministerin Annemarie Griesinger. Bis mit zahlreichen Reden und viel Musik gefeiert werden konnte, war viel Zeit ins Land gegangen: Der Beschluss des Kreistags, ein neues Kreiskrankenhaus auf dem Eichert zu erstellen, stammte nämlich schon aus dem Jahr 1964, der 1. Baggerbiss fand im Oktober 1971 statt. Im Jahr 1973, mitten in den Rohbauarbeiten, beschloss der Kreistag eine Aufstockung des Gebäudes um ein Stockwerk – was die Fertigstellung weiter nach hinten schob. Anlass für den Neubau war die nicht mehr zeitgemäße Bausubstanz und die nicht mehr ausreichende Größe des mitten in der Stadt gelegenen alten Kreiskrankenhauses.

Der architektonisch sehr innovative Neubau hatte 1.020 Betten plus 48 Betten für Neugeborene sowie 1.300 Mitarbeiter und war damit das seinerzeit größte Kreiskrankenhaus des Landes. Medizintechnisch war es auf dem neuesten Stand und in der Krankenpflege wurden die bisher üblichen Pflegestationen von Pflegegruppen abgelöst. Eine damalige Normalpflegegruppe bestand planmäßig aus 20 Betten, eingeteilt in ein 4-Betten-, sieben 2-Betten- und zwei 1-Betten-Zimmer.

Der 40. Geburtstag wird für die Klinik am Eichert zugleich der letzte runde Geburtstag im alten Gebäude sein. Derzeit entsteht direkt neben dem Geburtstagskind ein Neubau, der im Frühjahr 2024 in Betrieb gehen wird. Danach wird die bestehende Klinik am Eichert zurückgebaut und das Gelände aufgefüllt. Wie das Areal, auf dem vor 40 Jahren gefeiert wurde, dann genau aussehen wird, ist allerdings noch offen.

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